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Tee
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Kräuter
Hier sei
vorab gesagt, daß, wenn Sie Ihren Kombucha-Teepilz in einem gezuckerten
Tee ansetzen, dies voll und ganz ausreicht und schon ein hervorragendes
Resultat bringt. Ein Kräuteransatz ist also "keine Pflichtübung oder Muß",
sondern eine Alternative und Ergänzung für diejenigen, die sich ein
bisschen mehr Arbeit machen möchten und die natürlichen Wirkstoffe der
Pflanzen und Kräuter nochmals - wie schon Paracelsus - in einem Kombucha-Ansatz durch den Gärprozeß
aufschlüsseln und somit potenzieren wollen.
Grundsätzlich sollten Sie immer mindestens 30%, besser 50% Tee pro Ansatz
als Basis verwenden um ein gutes Gärmilieu zu erreichen.
Sie
sollten immer darauf achten, daß Sie keine Kräuter mit stark
ätherischen
Ölen verwenden (
Dann sollten Sie wissen, aus welchen Gründen Sie eben gerade die Kräuter
Ihrer Wahl verwenden möchten.
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Aus geschmacklichen
Gründen: dann liegt es immer an Ihrem subjektiven Geschmack. |
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Oder weil Sie die
Wirkungen der Kräuter zusätzlich nutzen und durch den Gärprozess
nochmals aufschlüsseln lassen wollen (wie Paracelsus s. u.): dann liegt es an den
Wirkungsansprüchen, die Sie
an die Kräutermischung stellen.. D. h. was wollen Sie für eine Wirkung
erreichen? |
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Beides läßt sich oft auch
gut miteinander kombinieren, ja ergänzt sich sogar oftmals. |
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Und genau dies ist der
Punkt, wo ich daran erinnern möchte, für die Pflanzen ein "Gespür" zu
entwickeln. Bauen Sie eine persönliche Beziehung zu der Pflanze auf! Schauen Sie sich die Pflanze doch mal ganz genau an, gehen Sie
auf sie ein, spüren Sie Ihre Energie, nehmen Sie die Pflanze in die Hände
und erfühlen ihre Kraft und Ausstrahlung... Tut Sie Ihnen gut? Oder eher
nicht? |
Das Einfachste und Preiswerteste ist natürlich immer noch die Kräuter selber zu sammeln. Voraussetzung dafür ist allerdings, daß Sie:
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diese auch sehr genau kennen (!!!) um
eine Verwechslung mit eventuell sogar giftigen Pflanzen zu vermeiden.
Sammeln Sie bitte nur die Pflanzen, die Sie mit 100%iger Sicherheit
bestimmen können!!! |
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die Wirkungen der Pflanzen kennen. |
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wissen welche Teile der Pflanze verwendet
werden. |
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wissen wann die richtige Jahreszeit und auch
Tageszeit ist sie zu sammeln. |
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den richtigen Mondstand beachten. |
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überhaupt die Möglichkeit dazu haben, d. h.
jemand, der auf dem Land wohnt hat keine Probleme damit, ein Großstädter
schon eher.. |
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die Möglichkeit haben die Pflanzen zu
trocknen, Sie brauchen schon etwas Platz dafür (z. B. Balkon, Terrasse). |
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Aufbewahrungsbehältnisse haben, wie z. B.
Dosen oder Gläser. |
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die Zeit dafür haben.... |
Früher, als das Leben ohnehin noch natürlicher
war, gab es viele Pflanzenkundige, die sich sehr gut mit den Pflanzen
auskannten. In der heutigen Zeit werden es allerdings leider immer
weniger. Natürlich kennt jeder z. B. eine Brennessel, wer kennt sie nicht,
hat sich nicht schon mal daran verbrannt,
aber wie sieht es da z. B. aus mit der Verwechslungsmöglichkeit zwischen
Schafgarbe und
Kälberkropf? Wenn Sie hier nicht absolut sicher sind die
Kräuter zu kennen, lassen Sie die Finger davon! Oder erwerben sich das
Wissen darüber.
Dies geht am Besten, wenn Sie mit einem Kräuterkundigen
durch die Natur streifen und sich alles zeigen lassen. Gar zu viele
Kräuter sind es ohnehin nicht, die Sie kennen sollten.... Obwohl, es kann
sein wie mit dem Pilzesammeln: jedes Jahr kann man ein paar zusätzlich
kennen lernen und sammeln, es kann zum Hobby werden und viel Freude
bereiten! Auch eine gute
Möglichkeit ist ein
Kräuterlexikon, wobei ich immer vor zu viel Theorie
warne, denn es ist etwas anderes die Kräuter draußen in der Natur kennen
zu lernen, sie direkt zu sehen, sie anzufassen, sie zu riechen, als nur
über sie zu lesen und Bilder zu sehen. Beides, Buch und Kräuterkundiger,
ergänzen sich natürlich gut...
Wenn Sie sich dazu entschieden haben, die Kräuter selber zu sammeln, so
achten Sie bitte darauf, dies weit ab von jeglicher befahrenen Straße zu
tun, in der Natur, in Ihrem Garten, aber nicht unbedingt neben der Autobahn, einem Flughafen
oder einer Fabrik.. Auch das Einzugsgebiet einer Großstadt ist da nicht so
gut geeignet. Sie selber entscheiden darüber, wie stark die
Umweltbelastung der Kräuter letztlich ist.
Nehmen Sie sich auch in acht vor landwirtschaftlich genutzten Grünflächen,
denn diese sind oftmals/meistens gedüngt. Im Winterhalbjahr tragen die
Landwirte Kunstdünger, sprich Chemie zur Ertragsverbesserung auf. Oder
auch die preiswertere und natürlichere Alternative: Gülle, Jauche oder im
Süden auch "Jodel" genannt... Ob Sie diese nun unbedingt zur
Geschmacksverbesserung Ihres Kombucha-Ansatzes verwenden wollen, sollten
Sie entscheiden, bevor Sie eine solche Wiese zum Kräutersammeln betreten..
Gehen Sie weit raus in die Natur, da wo sie noch natürlich ist....
Oder Sie gehen den bequemeren Weg und bestellen die Kräuter in einer Apotheke oder in einem Reformhaus - frei erhältlich. Auch eine fertige Mischung können Sie dort meist bestellen. Achten Sie bitte darauf, daß die Pflanzen aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Natürlich können Sie mit "Apothekenpreisen" rechnen..
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Rezept 1: 50% Tee Ihrer Wahl, die
anderen 50%: Brennnesselblätter,
Schafgarbe,
Löwenzahn,
Spitzwegerich,
Johanniskraut und
Walderdbeerblätter zu gleichen Teilen vermischt. |
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Rezept 2:
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Rezept 3:
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Rezept 10:
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Hier noch einmal die Kräuter im Überblick:
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